Adobe präsentiert Kilian Schönberger – Wunderbare Wälder
01.09.2020

Adobe präsentiert Kilian Schönberger – Wunderbare Wälder

Auf märchenhafte, fast mystische Weise fotografiert Kilian Schönberger die heimischen Wälder von der Küste bis ins Hochgebirge.

Sein Blick für die besonderen Licht- und Nebelsituationen verwandelt ebenjene Landschaften in Motive von einzigartiger Schönheit und macht die Magie des Waldes spürbar. Ein wildromantischer Bildzauber, für den der Natur- und Landschaftsfotograf bis zu 160 Tage im Jahr unterwegs ist.

Im Interview spricht Kilian Schönberger über Location-Recherche, die Besonderheit seiner fotografischen Handschrift und seinen ökologischen Fußabdruck:

 horizonte zingst: Wie finden Sie Ihre Motive?

Kilian Schönberger: Ich denke die Location-Recherche ist eine meiner größten Stärken. Ich bin eine Art “Location-Schwamm” und sauge alle Informationen auf. Digital, analog, einfach alles was mir interessant erscheint. Potenzielle Motive suche ich zunächst in Büchern, diese stapeln sich inzwischen bis zur vier Meter hohen Decke. Es sind so viele, dass ich sie nie alle werde besuchen können. Die große Kunst ist dann an einer ausgewählten Location – bei den passenden Wetterbedingungen – das richtige Foto zu machen. Gerade wenn sie nicht vor der Haustür liegt.

Was ist die Besonderheit Ihrer fotografischen Handschrift? 

Mein liebstes Stilmittel ist der Nebel. Durch hervorragende Wetterkenntnisse kann ich inzwischen meine Aufnahmen ganz gut planen. Der Nebel ist für mich essentiell bei der Bildkomposition. Er hilft mir bestimmte Elemente zu betonen oder störende Spuren der Zivilisation verschwinden zu lassen. Ansonsten ist für mich die Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts eine große Inspirationsquelle und ich nehme bei meinen Bildern immer wieder Bezug zu Arbeiten von Caspar David Friedrich oder Iwan Iwanowitsch Schischkin.

    Was möchten Sie den Betrachtern vermitteln? 

Meine ursprüngliche Intention war es, dem Betrachter die Augen für die Schönheit der nur scheinbar alltäglichen Natur vor unserer Haustür zu öffnen. Inzwischen sehe ich meine Bilder aber auch als Anknüpfungspunkte für Themen wie Naturschutz oder die Folgen klimatischer Veränderungen. Denn ein Foto ist niemals einfach nur „schön”, es gibt immer weitere Geschichten und Informationen die ebenfalls festgehalten wurden. So erregen die Bilder zunächst visuelle Aufmerksamkeit und durch mein Wissen als Geograph kann ich dem Betrachter dann auch komplexere Zusammenhänge darlegen, sodass die heimischen Wälder mit anderen Augen gesehen werden.

 

 In welchen Regionen dieser Erde möchten Sie noch fotografieren? 

Natürlich gibt es Traumziele für Fotografen. Gerade in Zeiten globaler Informationsnetzwerke und Reiseverbindungen sind selbst entlegenste Ecken wie die Antarktis zum Greifen nah. Aber auch wir Fotografen sollten unseren ökologischen Fußabdruck hinterfragen. Zumal vielleicht Fotografie in Zeiten, in denen selbst entfernteste Ziele „naheliegend” sind, sich wieder ganz anderen Aufgaben widmen muss.

 
Ein Blick in die Zukunft: Was planen Sie als nächstes? 

Jetzt kann man so langsam die Pläne für den Rest des Jahres schmieden, ich möchte mehr Wissen vermitteln bei Workshops und Touren, im fotografischen Umfeld mehr für die Natur eintreten, Vorträge halten, so vieles mehr und spätestens im Herbst sieht man sich in Zingst.

 

 Apropos Zingst: Was verbinden Sie mit dem Umweltfotofestival »horizonte zingst«? 

Eine motivierende und die Kreativität fördernde Veranstaltung, die Naturfotografie im Kontext aktueller Themen präsentiert und lebt.

 

Titelbild © Kilian Schönberger

Das Interview führte Nina Hesse per E-Mail

Und da die Ausstellung „Eine Augenweide – schön zu sehen, gut zu wissen“ in Zusammenarbeit mit dem Partner Adobe entstanden ist, wollten wir wissen, was das Unternehmen mit der Fotografie in Zingst verbindet.

Die Verbindung von Adobe und Zingst hat eine enge und zwingend logische Grundbedingung. Da wo sich Kreativität und Fotografie verbinden, sind ohne die Software von Adobe Spitzenleistungen nicht zu erzielen. Photoshop, Lightroom, InDesign – um nur drei Komponenten zu nennen – gehören zum Rüstzeug auf dem die gestalterische Arbeit basiert. Das ganze Spektrum der Ausstellungen wäre ohne die Vielfalt der Tools, die sich hier bieten, nicht zu denken. Ein weiterer Bereich sind naturgemäß die Workshops der Fotoschule Zingst. Die digitale Bilderwelt verlangt das Zusammenwirken mit Adobe-Produkten. Aber auch die gesamte Organisation der Fotografie in Zingst hat erhebliche Schnittmengen mit der Adobe-Software.

www.adobe.com/de

Unsere Premium-Partner

Programm heute

Programm heute