Canon präsentiert Radomir Jakubowski – Kletterkünstler der Alpen
15.09.2020

Canon präsentiert Radomir Jakubowski – Kletterkünstler der Alpen

Der Steinbock, der „König der Alpen“, hat es Radomir Jakubowski angetan.

 

Mehrfach im Jahr fährt der Natur- und Landschaftsfotograf Radomir Jakubowski in die Berge, um die Tiere – die glücklicherweise heute nicht mehr vom Aussterben bedroht sind – zu finden und mit der Kamera zu begleiten. Dabei genießt er es, in der Natur zu sein und auf das richtige Licht, den richtigen Moment, das perfekte Bild zu warten. Im Interview verrät er dazu noch ein paar mehr Details: 

 
horizonte zingst: Kletterkünstler der Alpen  Wie sind Sie auf das Thema gekommen?

Radomir Jakubowski: Seit gut zehn Jahren widme ich mich der Fotografie in den Bergen. Bereits von Kindesbeinen an war ich gerne im Urlaub in den Bergen mit meinen Eltern. Später kam die Flucht vor der sommerlichen Hitze dazu, denn im Gebirge ist es im Sommer schlichtweg kühler. So entstand Peu a Peu das Projekt und ich widme mich sehr gerne der Tierwelt in den Bergen.Der Steinbock repräsentiert dabei wie kein anderes Tier den "König der Alpen". Es ist unvorstellbar wie diese Tiere im Gebirge leben. Anfang des 19. Jahrhunderts war der Steinbock im gesamten Alpenraum bis auf etwa 100 Tiere im italienischen Gran Paradiso ausgerottet. Sodass alle heute lebenden Exemplare von dieser Population und Wiederansiedelungs-Projekten in den Alpen abstammen.

 
Wie oft sind Sie mittlerweile für Ihr Thema in die Berge gegangen?

Das kann ich überhaupt nicht mehr zählen, denn ich bin jedes Jahr mehrfach im Gebirge um mich der dortigen Tierwelt zu widmen.

 
Was ist die größte fotografische Herausforderung?

Im Endeffekt ist es vor allem das Tier, das mitspielen muss, zum richtigen Zeitpunkt, im richtigen Licht an der richtigen Stelle zu stehen. Die Wahrscheinlichkeit hierzu kann man nur erhöhen indem ich sehr regelmäßig ins Gebirge fahre.

 
Was war der bisher beste fotografische Moment?

Ich weiß es nicht – ich liebe die Natur und in der Natur draußen zu sein und zu beobachten. Der "Beste Moment" würde alle anderen wunderschönen Momente abwerten. Deshalb kann ich auf diese Frage keine Antwort geben.

 

Welche Bilder möchten Sie in Zukunft noch machen?

Für mich ist die größte fotografische Herausforderung Tiere mit dem Lebensraum und dem Licht zu einen, sodass das Gefühl dabei zu sein entsteht.

 

Last but not least: Was verbinden Sie mit dem Umweltfotofestival »horizonte zingst«?

Fotografie, Freunde, Meer, Spaß, Mücken und Freeflow. In einem ganzen Satz: "Freunde fotografieren am Meer und haben Spaß bis die Mücken sie fressen." Vielleicht trifft es das?

 

Titelbild © Radomir Jakubowski

Das Interview führte Edda Fahrenhorst per E-Mail

Und da die Ausstellung „Eine Augenweide – schön zu sehen, gut zu wissen“ in Zusammenarbeit mit dem Partner Canon entstanden ist, wollten wir wissen, was das Unternehmen mit der Fotografie in Zingst verbindet.

Als langjähriger Partner ist Canon alljährlich als Aussteller auf dem Fotomarkt während des Umweltfotofestivals »horizonte zingst« zu finden. Zingst ist idealer Hotspot um sowohl Einsteiger, ambitionierte Fotografen als auch Profis zu erreichen, sich mit ihnen auszutauschen, Neuheiten vorzustellen und einfach die Fotografie zu feiern. Für das Trainer-Team und die Canon Academy ist es immer ein Highlight Workshops an der Ostsee anzubieten. Eine tolle Zusammenarbeit, die sich auch im gemeinsamen Umweltbewusstsein widerspiegelt.

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