CEWE präsentiert Hermann Hirsch – Den Tieren ganz nah
03.09.2020

CEWE präsentiert Hermann Hirsch – Den Tieren ganz nah

Seine Motive findet Hermann Hirsch heimatnah und auf seinen Reisen.

Sein Ziel: Den Menschen die Augen für die heimische Natur zu öffnen und sie so für den Naturschutz zu sensibilisieren. Dabei verfolgt er eine moderne, teilweise abstrahierende Sicht auf die Natur, um Interesse am scheinbar Gewöhnlichen zu wecken. Als verständnisvoller Gast im Lebensraum der Tiere gelingen ihm Fotos auf Augenhöhe. Es sind besondere An- und Einsichten, die hier vermittelt werden – jenseits von normalen Darstellungsformen. Das kommt an, weil die Fotografien stets voller Überraschungen sind. Herrmann Hirsch hat sich mit seinen Bildern eine Fangemeinde geschaffen, die sein Schaffen mit großem Interesse verfolgt. Sein Beitrag in dieser Ausstellung ist beispielhaft für publikumswirksame Bilder, die er auch in sehenswerten CEWE-Fotobüchern festhält.

 Über seine Arbeitsweise, die technische Ausrüstung und warum er so gerne vor der eigenen Haustür fotografiert, spricht Hermann Hirsch im Interview:

 horizonte zingst: Wie schaffen Sie es den Tieren so nah zu kommen, dass Ihnen Fotos auf Augenhöhe gelingen?

Hermann Hirsch: In erster Linie bedarf es viel Zeit, um sich den Tieren zu nähern. Die wenigsten bleiben ruhig sitzen und lassen sich von mir fotografieren, wenn ich einfach auf sie losstürme. Oft beobachte ich die Tiere über einen Zeitraum von Tagen oder Wochen, um ihre Verhaltensweisen zu kennen und diese dann zu meinen Gunsten abzupassen. Mit etwas Tarnung und Geduld ist man dann überrascht, wie nah man dann an sie herankommt.

Welche Rolle spielt dabei die technische Ausrüstung und welche verwenden Sie eigentlich?

Die Technik des Fotografen spielt eine große Rolle. Mir ist es vor allem wichtig, mit dieser vertraut zu sein, um im entschiedenen Moment keine Zeit zu verlieren. Dennoch denke ich, dass man die Technik nicht überschätzen sollte. Den Spruch: „Das Bild macht der Fotograf, nicht die Kamera“ ist zwar altbekannt, aber trotzdem wahr. Die beste Ausrüstung bringt nichts ohne eine gute Idee. Eine gute Idee kann jedoch auch ohne die beste Technik funktionieren.

Was möchten Sie den Betrachtern vermitteln?

Da ich oft heimische Tiere fotografiere, die jeder kennt, hoffe ich zu verdeutlichen, dass es viele Motive in unserer direkten Umgebung gibt.  Meistens sind es sogar genau diese Tiere vor meiner Haustür, die für mich zu spannenderen Ergebnisse führen als manche, die weit entfernt, und dadurch für mich nur kurz zu erreichen sind.

 

Was verbinden Sie mit Zingst und dem Umweltfotofestival »horizonte zingst«?

In erster Linie immer eine schöne Zeit. Ich komme gerne zum Festival, um auf viele Gleichgesinnte zu treffen, tolle Bilder zu sehen und außerdem etwas über neue Technik zu erfahren. Die Weitläufigkeit schätze ich dabei sehr, da selten ein Gedränge entsteht und man entspannt seinen Gesinnungen nachgehen kann.

 

Copyright Titelbild © Hermann Hirsch

Das Interview führte Nina Hesse per E-Mail

Und da die Ausstellung „Eine Augenweide – schön zu sehen, gut zu wissen“ in Zusammenarbeit mit dem Partner CEWE entstanden ist, wollten wir wissen, was das Unternehmen mit der Fotografie in Zingst verbindet.

Als Europas führender Fotodienstleister ist CEWE mit dem Kulturgut Fotografie seit langem intensiv verbunden. Durch Kooperationen mit namhaften Fotografen und Fotoclubs, die Unterstützung von Events und Ausstellungen sowie die Ausrichtung von Fotowettbewerben fördert das Unternehmen dieses Gut aktiv und übernimmt gerne Verantwortung für diesen Bereich. Mit der Fotografie in Zingst hat das Unternehmen daher eine gute Wahl getroffen. Denn auch das renommierte Umweltfotofestival »horizonte zingst« hat sich seit seinem Bestehen u.a. zum Ziel gesetzt, junge, angehende Fotografen zu fördern. In außergewöhnlichen Fotoausstellungen, Workshops und Vorträgen geben zudem internationale Profis Einblicke in ihre Arbeit.

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