Die Galerie „Stone“ in Zingst: Ein Raum für die Fotokunst
11.01.2019

Die Galerie „Stone“ in Zingst: Ein Raum für die Fotokunst

Im Zingster Hotel Stone sind auf Initiative der Betreiber sehr attraktive Galerie-Räumlichkeiten geschaffen worden. Diese werden jetzt planmäßig ganzjährig im Rahmen der Ausstellungsaktivitäten der Fotografie Zingst genutzt.

Die aparten Räumlichkeiten im Souterrain des Hotel Stone im Zingster Inselweg sollen konzeptionell auf die Präsentation herausragender fotografischer Arbeiten ausgerichtet sein. Die „Stone Galerie“ spielt damit im breiten Spektrum des Ausstellungsprogramms der Fotografie in Zingst eine besondere Rolle. Klaus Tiedge, Kurator der Fotografie Zingst, verdeutlicht den Stellenwert der Galerie „Stone“ im Galeriekonzert: „In der gesamten Bandbreite zwischen Kommunikation und Kunst fällt diesem besonderen Schauplatz die Rolle zu, möglichst viel Raum für freie künstlerische Arbeiten zu bieten. Die Galerie im Stone ist thematisch nicht festgelegt, sondern programmatisch ganz bewusst als Schauplatz für unkonventionelle künstlerische Leistungen ausgelegt. In der Galerie Stone soll Überraschendes gezeigt werden, das Kunstliebhaber neugierig macht.“

Florian Schmidt, Inhaber des Hotel Stone, hat mit Ideenreichtum und viel Liebe zum Detail Im Untergeschoss seines Hotels schon vor einigen Jahren eine Fotogalerie gestaltet. Großen Wert legt er darauf, das sich in „seiner“ Galerie die Vielfältigkeit der Fotografie widerspiegelt: „Ich denke, dass sich hier über viele Jahre ein schöner Raum entwickelt hat, dessen weitere Prägung und Entwicklung durch künftige Ausstellungen kommen wird.“ Im Interview erzählt er mehr über diese kleine und feine Galerie:

Fotografie Zingst: Mit dem Festival ist ja quasi auch ihre Galerie gewachsen…:
Florian Schmidt:
… ja, es war sehr spannend mitzuerleben, wie sich über die letzten Jahre hinweg die Galerie Stone zu einem Ort der Fotografie in Zingst entwickelt hat. Über die Jahre haben die Räumlichkeiten eine regelrechte Metamorphose erlebt an der das Greifswalder CDFI und die Designakademie Rostock maßgeblich beteiligt waren. Ich freue mich sehr, dass im Rahmen der Fotografie ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Inspiration entstanden ist und wir diese Dinge auch im Jahr 2019 hier erleben werden.

Aus welchem Grund haben Sie die Räumlichkeiten zu einer Galerie umgestaltet?
Der Grundgedanke des Umweltfotofestivals (mit bewegenden Bildern das Bewusstsein für unsere Umwelt zu erweitern) hat mich von Anfang an begeistert, sodass ich gleich überlegt habe wie man dabei aktiv mitmachen, mitgestalten und in den ersten Jahren auch mitfördern kann. An diesen Gedanken hat sich bis heute nichts geändert.

 

Das Interview führte Nina Hesse

Den Auftakt im Sinne des Galeriekonzeptes macht jetzt die Ausstellung „Versuche gegen das Abbild“ der norddeutschen Fotokünstlerin Sandra Bergemann, die noch bis Ende Januar 2019 zu sehen ist. Ab Mitte Februar bis Ende April 2019 wird der Fotograf Nick Frank in der Galerie Stone zu sehen sein. Der 40-Jährige, dessen Studio sich in München befindet, kann sowohl Auszeichnungen seiner früheren Tätigkeit als Creative Director, als auch seiner aktuellen Beschäftigung als gefragter Fotograf aufweisen. Sein Fokus liegt auf dem Bereich FineArt – also künstlerische Aufnahmen aus dem Bereich der Architektur stehen im Zentrum der Ausstellung.

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