EIZO präsentiert Christian Ohlig – Die Steppe lebt
10.09.2020

EIZO präsentiert Christian Ohlig – Die Steppe lebt

Drehbuchautor, Regisseur, Moderator und Fotograf gleichzeitig und das dann auch noch Aug' in Aug' mit wilden Tieren. 

Christian Ohlig hat die Herausforderungen einer facettenreichen Fotoreise nach Nambia auf sich genommen, um spannende Bilder und Erkenntnisse wieder mit nach Hause zu bringen. Im Interview erzählt er mehr darüber:

 horizonte zingst: Namiba – Was verbinden Sie mit dem Land?

Christian Ohlig: Namibia ist mein erster Kontakt mit dem südlichen Afrika und hat mich vollkommen begeistert. Bisher war ich nie südlicher als Ägypten, wo ich mehrfach zum Tauchen war. An Namibia begeistert mich die Vielfältigkeit. Das Land bietet fotografische Ziele, zahllose fotografischer Sujets und ist einfach wahnsinnig schön

 

Wie haben Sie sich fotografisch auf die Reise vorbereitet?

Einerseits hatte ich es leicht: Unsere Reise basierte auf einer bewährten Workshop-Route meines Reisepartners Alexander Heinrichs und ich musste mich nicht um die grundsätzliche Reiseplanung kümmern. Mein Hauptgrund der Reise nach Namibia war die Erstellung von Tutorial-Videos für die Filmserie Colourclass von EIZO, die dieses Mal unterschiedliche fotografische Themen wie Panorama-, Astro-, Wildlifefotografie, das Filmen mit der Systemkamera sowie verschiedene Aspekte des Farbmanagements thematisiert. Ich bin der Erfinder und Organisator dieses Formats und moderiere die Serie, in der auch der Fotocoach Alexander Heinrichs und unser Kameramann Stephan Klein zu Wort kommen. Die Fotos sind quasi der Output dessen, was wir in unseren Filmen zeigen und erlebt haben.

 

Die Steppe lebt – Aug’ in Aug’ mit Geckos, Gnus und Elefanten: Wie fühlt sich das an?

Absolut faszinierend. Denn es ist wirklich wörtlich zu nehmen. Man begegnet großen und potentiell gefährlichen Tieren wie Löwen, Leoparden, Geparden oder Elefanten mit extrem kurzem Abstand. Dabei sitzt man in einem offenen Auto. Man weiß, dass die Tiere keinen Grund haben, einem etwas zu tun, aber dennoch ist diese Situation anfänglich sehr respekteinflößend. Allerdings nimmt das Fotografieren schnell die Oberhand und man konzentriert sich voll darauf.

 

Was war die größte fotografische Herausforderung?

In diesem Fall waren Multitasking meine größte Herausforderung. Anders als bei einer typischen Fotoreise war ich gleichzeitig Drehbuchautor, Regisseur, Moderator und eben Fotograf. Es ist wirklich sehr anstrengend, alle Belange unter einen Hut zu bringen, vor allem, wenn man weiß, dass Fotoreise ja generell nicht zum Erholen geeignet sind.

 

Last but not least: Was verbinden Sie mit dem Fotofestival »horizonte zingst«?

Zingst ist für mich immer eine grandiose Mischung aus Fotografie und Urlaub. Ich komme schon seit fünf Jahren zum Arbeiten nach Zingst, bringe aber Familie und mittlerweile auch Freunde mit und hänge an die Festivalzeit noch ein paar Urlaubstage dran. Mittlerweile habe ich Zingst auch als reines Urlaubsziel für mich entdeckt. In diesem Jahr, in dem das Festival ausgefallen ist, war ich trotzdem da und habe einfach Urlaub gemacht. Auslandsreisen wollen wir dieses Jahr nicht machen. Deshalb sind wir im September wir wieder in Zingst.

 

Titelbild © Christian Ohlig

Das Interview führte Edda Fahrenhorst per E-Mail

Und da die Ausstellung „Eine Augenweide – schön zu sehen, gut zu wissen“ in Zusammenarbeit mit dem Partner EIZO entstanden ist, wollten wir wissen, was das Unternehmen mit der Fotografie in Zingst verbindet.

Zingst ist ein Paradies für aktive Fotografen. Doch mit der Fotografie endet der kreative Prozess ja nicht. Die Fotos sollen im nächsten Schritt gesichtet, bearbeitet, ins Web gestellt, ausgedruckt oder ausgestellt werden. Und hier kommt EIZO ins Spiel: Nur ein präziser, kalibrierter Grafikmonitor ermöglicht einen unverfälschten Blick auf die Bilddatei – und das ist die Grundvoraussetzung dafür, dass die Bilder auch im Internet oder auf Papier genauso aussehen, wie sie sich der Fotograf vorgestellt hat. EIZO und Zingst verbindet eine lange Partnerschaft. Schon viele Jahre verlässt sich das Druckstudio im Max Hünten Haus Zingst auf die Präzision der ColorEdge-Monitore und auch im dortigen Workshopraum können sich Seminarteilnehmer von der Präzision der EIZO Grafik-Monitore überzeugen.

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