Eröffnungsrede Kurator Klaus Tiedge
27.05.2018

Eröffnungsrede Kurator Klaus Tiedge

Um ein geflügeltes Wort von Loriot modifiziert zu benutzen, stelle ich die These auf: Ein Leben ohne Fotografie ist möglich! Es macht aber keinen Sinn! Ja, aber welchen Sinn macht die Fotografie?

  • Der Mensch braucht Bilder, die ihm den flüchtigen Augenblick als visuelle Konserve bewahren.
  • Der Mensch braucht aber auch Bilder, um zu neuen Einsichten zu gelangen.
  • Die Fotografie ist das ideale Medium, um Vergangenheit mit der Gegenwart zu verbinden und den Blick auf die Zukunft zu öffnen.

All das will dieses Festival leisten.

Die zentrale Botschaft des Festivals ist es, mit bewegenden Bildern das Bewusstsein für die Umwelt zu erweitern. Die internationale Fotoszene ist eine Fundgrube für nwue, noch nie gesehene Bilder. Die Vielfalt der fotografischen Phänomene scheint sich noch weiter ausgeweitet zu haben. Das Spannende bei der Jagd nach sehenswerten Ausstellungsthemen sind die Verbindungen zwischen neuen Online- Präsentationsformen und dem klassischen Networking. Das Networking ist besonders wirksam und erfolgreich, wenn wir den Blick auf die Medienpartnerschaften im Auge haben. So haben die Zusammenarbeit mit den Magazinen GEO und STERN und deren Bildredaktionen wieder als partnerschaftlich erfolgreich erwiesen. Beispielhaft: Der fotografische Titelstar Ray Collins war im Internet zu entdecken, den direkten zum Erfolg führenden Kontakt vermittelten unsere Freunde aus der Redaktion de Zeitschrift PHOTOGRAPHIE.

Was ist neu beim diesjährigen Festival?

Zwei Aspekte wurden schon angesprochen:

  • Mehr Internationalität
  • Eine neue Strukturierung aller Aktivitäten rund um die Young Professionals.
  • Ein absolutes Novum - der horizonte zingst Award, der 2018 an das Fotografenpaar Heidi und Hans- Jürgen Koch verliehen wird.

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