Fotografische Entdeckungsreise nach Stralsund
19.07.2019

Fotografische Entdeckungsreise nach Stralsund

Voller Tradition, Kultur und Leben ist die maritime Hansestadt, auf deren fotografische Entdeckungsreise Frank Burger die Teilnehmer seines Foto-Workshops mitnimmt – während des Umweltfotofestivals und auch danach.

Die Teilnehmer des Foto-Workshops „Stralsund – Fotografische Hotspots eines lebenden Denkmals“ lernen die schönsten Fotomotive der Hansestadt kennen und schulen ihren fotografischen Blick, um sie gekonnt in Szene zu setzen. Fotografisch gesehen bietet Stralsund einen Pool an inspirierenden Motiven: Aufwändig sanierte Bürgerhäuser und enge Gassen im historischen Stadtkern prägen das Bild der Altstadtstraßen, daneben gibt es neue architektonische Meisterwerke – die Hansestadt ist maritim, modern und traditionell zugleich.

Wie der Foto-Workshop abläuft, verrät der Referent im Interview:

horizonte zingst: Herr Burger, für wen haben Sie den Workshop konzipiert?

Frank Burger: Der Workshop ist als ganztägige Exkursion konzipiert. Von Zingst aus werden wir mit dem Schiff nach Stralsund übersetzen und den Tag dort verbringen, bevor es am Abend wieder gemeinsam mit dem Schiff zurück nach Zingst geht. Die Hansestadt Stralsund ist ein touristischer Leuchtturm in der Region. Im Jahr 2002 ist die historische Altstadt von der UNESCO in die Liste des Welterbes aufgenommenen worden, um in ihrer Einzigartigkeit das Erbe der Hanse zu bewahren.

Theorie oder Praxis: Was steht bei Ihrem Workshop im Vordergrund?

Während der Überfahrt nutzen wir die Zeit für ein Kennenlernen und einen Austausch über Fotografie. In Stralsund angekommen, machen wir uns gleich auf, um einige der schönsten Ecken der Stralsunder Innenstadt zu entdecken. Dabei stehe ich den Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite, gebe Tipps und Tricks weiter. Ich erzähle aber auch über die Stadt und ihre historische Entwicklung.

Welche Inhalte geben Sie den Teilnehmern mit?

Die Teilnehmer sollen vor allem einen schönen Tag erleben. Dabei möchte ich ihren fotografischen Blick schulen. Als Höhepunkt besteigen wir die Marienkirche und genießen den herrlichen Ausblick auf die Altstadtinsel und auf die Insel Rügen – hierbei gelingen tolle Aufnahmen.

Ganz praktisch: Wie ist der Workshop organisiert und was gibt es zu beachten?

Am Morgen fahren wir mit einem Fahrgastschiff nach Stralsund. An Bord können die Teilnehmer ein zweites Frühstück zu sich nehmen und sich in entspannter Atmosphäre kennenlernen. Das ist wichtig, denn in Stralsund werden wir nicht extra einkehren. Also wäre ein bisschen Verpflegung im Rucksack, neben der Kamera und den Objektiven, ganz praktisch. Den Abschluss des Workshops bildet eine Bildbesprechung an Board auf dem Rückweg nach Zingst.

Worauf freuen Sie sich?

Auf einen schönen Tag, die gute Laune der Teilnehmer und ihre Neugier. Es macht mir großen Spaß mit allen Interessierten die fotografischen Hotspots Stralsunds zu entdecken und ich hoffe, dass die Teilnehmer am Ende des Tages von meiner Heimatstadt genauso begeistert sind wie ich.

Was verbinden Sie mit Zingst und dem Umweltfotofestival »horizonte zingst«?

Ich bin jetzt seit 2011 Referent  bei der Fotoschule Zingst. Da kommt schon einiges an Erlebnissen zusammen, besonders während des Fotofestivals. Ich habe viele tolle Menschen und Fotografen kennen gelernt. Und auch ich staune immer noch und lerne dazu.

Neben den fotografischen Tipps gibt es desweiteren auch die ein oder andere bewegende Geschichte aus der Stadtgeschichte, die der gebürtige Stralsunder Frank Burger verrät. Wer dabei sein möchte, kann sich jetzt noch für den Foto-Workshop „Stralsund – Fotografische Hotspots eines lebenden Denkmals“ am 07.09.2019 anmelden.

Ergebnisse des Fotoworkshops "Stralsund" beim 12. Umweltfotofestival 2019:

Das Interview führte Nina Hesse

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