Ganz Zingst ist eine Galerie
17.07.2019

Ganz Zingst ist eine Galerie

Nach dem Abschluss der großen Feierlichkeiten zum 12. Umweltfotofestival »horizonte zingst« bleiben fünf Open-Air Ausstellungen über den Jahreswechsel in Zingst verankert.

Der Grundsatz lautet: Ganz Zingst ist eine Galerie und somit kann man sich auch nach dem Festival aufmachen und in Zingst großartige Fotografie erleben:

Jimmy Nelson beantwortete während der Vernissage seiner  Ausstellung „Homage to Humanity“ die Fragen, warum er um die Welt reist, wie er den Menschen so nahe kommt und wie seine spektakulären Gruppenbilder entstehen. Noch bis zum Ende Februar 2020 sind die Bilder seiner Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Magazin GEO entstanden ist, in der Jordnstraße installiert.

 

Vernissage mit Jimmy Nelson

Die Ausstellung „Behind the Arctic Science“ des Alfred-Wegener-Instituts zeigt zum einen die grandiose Schönheit polarer Landschaften mit ihren faszinierenden Strukturen und einzigartiger Farbigkeit, zum anderen das alltägliche Leben der Wissenschaftler in den entlegensten Forschungsstationen der Welt. Esther Horvath, die Fotoredakteurin des Alfred-Wegener-Instituts, begleitet die Klimaforschungen in den Polarregionen und Ozeanen der mittleren und hohen Breiten als Fotografin – ein Arbeitsumfeld, das nicht nur fotografische Herausforderungen bereithält. Neben den arktischen Landschaften, welche die Schmelzungen der Meereisdecke des Arktischen Ozeans zeigen, dokumentiert Horvath die wissenschaftliche Arbeitsweise der Forscher an den entlegendsten Orten der Erde: "Wir alle wissen, dass das Eis im Arktischen Ozean schmilzt, aber wer sind die Wissenschaftler, die diese Informationen liefern, und wie arbeiten und leben sie an einem der entferntesten Orte der Welt? Ich möchte diesen Wissenschaftlern ein Gesicht geben, ihre Geschichten und Forschungen zeigen. Das ist es, was mich wirklich interessiert," verdeutlicht Esther Horvath in Zingst.

Die Open-Air-Ausstellung Schutzbedürftig: Orang Utans, die Letzten ihrer Art" auf dem Postplatz II ist eine Gemeinschaftsproduktion von drei internationalen Fotografen: Björn Vaughn, Ulet Ifansasti und Jayaprakash Bojan. Ihr gemeinsames Anliegen ist es, auf die Rodung des Regenwaldes und die damit einhergehende Reduzierung der Lebensräume der Orang-Utans aufmerksam zu machen, Lösungsansätze aufzuzeigen und zu verdeutlichen, dass es Hoffnung gibt: für die Orang-Utans, für ihre Lebensgrundlage, für ihr Überleben.   

Der Fotograf Lars Heidemann hat in der Region Fischland-Darß-Zingst Menschen porträtiert, die sich sowohl im Beruf als auch im Privatleben durch umweltbewusstes Handeln auszeichnen. Medienwirksame Projekte zum Thema Umweltschutz gibt es viele, welchen Beitrag aber kann jeder einzelne leisten? Umweltbewusstes Handeln beginnt oft direkt vor der eigenen Haustür. Die Idee zu dieser Projektarbeit "Mensch und Umwelt", die rund um den Museumshof Zingst zu sehen ist, entwickelte das Umweltfotofestivals »horizonte zingst« mit dem Greifswalder Fotografen Lars Heidemann, um zielgerichtet die Einwohner des Ostseeheilbades Zingst und der Region zu fotografieren. 

Das Schülerprojekt „Kids and Cameras“ vereint, die Arbeiten des Schüler- und Jugendzentrums Zingst, des Schulzentrums Barth und der Freien Schule Prerow.  Während des Schuljahres 2018/2019 arbeiteten die Kinder an unterschiedlichen fotografischen Themen, mit dem Ergebnis einer gemeinsamen Open Air-Ausstellung in der Jordanstraße.

Alle Austellungsansichten ©  Peter Prast

Bilder der Ausstellung "Was kannst Du tun" © Lars Heidemann

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