Im Gespräch mit Sascha Oemcke
19.02.2019

Im Gespräch mit Sascha Oemcke

Ohne alle geht nichts – »horizonte zingst« ist Teamarbeit. Ausstellungen, Workshops, Vorträge, Fotomarkt und noch sehr viel mehr werden über Monate sorgsam geplant und vorbereitet, damit pünktlich Ende Mai das Umweltfotofestival gefeiert werden kann. Hinter den Kulissen arbeitet ein großes und dabei sehr engagiertes Team, das nicht zuletzt die Freude an der Fotografie eint.

Sascha Oemcke

Viele Gesichter hat man im Trubel des Festivals schon mal vorbeihuschen sehen – aber wer ist wer und wer macht eigentlich was. Und warum? Und vor allem wie? In einer kleinen Serie stellen wir das Team von »horizonte zingst« vor, den Anfang macht Sascha Oemcke.

Als Leiter der Fotoschule und Verantwortlicher für den Fotomarkt ist der gebürtige Zingster während des Festivals kaum zu fassen zu kriegen – er ist von morgens früh bis abends spät unterwegs, klärt Fragen, löst Probleme, ist Ansprechpartner, Organisator und Koordinator zugleich.

Sascha Oemcke

Fotoschule/Fotomarkt +49 38232 165121 sascha.oemcke@zingst.de

Im Interview verrät er, was er an seiner Arbeit besonders schätzt

Was bedeutet Dir ganz persönlich die Fotografie?

Für mich ist die Fotografie die Gelegenheit meine visuellen Gedanken festzuhalten, sie anzuschauen und sich an schöne Momente zu erinnern. Ein befreundeter Journalist aus der Fotobranche sagte einst: „Dieses Thema wird dich ein Leben lang nicht mehr loslassen“ – und so ist es auch!

Seit wann bist Du bei der Fotografie Zingst dabei und in welchem Bereich arbeitest Du heute?

Seit Mai 2011 bin ich dabei. Den Bau des Max Hünten Hauses durfte ich vom ersten Spatenstich bis hin zur Eröffnung aktiv begleiten, um dann als Quereinsteiger erste Erfahrungen in der Fotografie zu sammeln. 2013 habe ich den Posten als Leiter der Fotoschule Zingst von Peter Prast übernommen. Der Fotomarkt Zingst ist seit diesem Zeitpunkt ebenfalls in meiner Verantwortung. Mein Ziel ist es das technische Angebot der Fotoindustrie mit dem Endverbraucher, in diesem Fall den Besuchern, in Berührung zu bringen. Zingst hat sich mit kontinuierlicher innovativer Arbeit als Fotografie Standort in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht. Verlässlichkeit und ein individuell angepasstes Angebot für beide Seiten spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Eine Win-Win-Situation für alle.

Welches Festival war Dein erstes und an was erinnerst Du Dich?

Tatsächlich habe ich bisher alle Festivals erlebt. Ich erinnere mich an die erste Eröffnung bei strahlendem Sonnenschein und besonders an die Begegnungen mit dem Kurator Klaus Tiedge, dem Geschäfsführer Ralf-Peter Krüger und die zusammen geschmiedeten Pläne. Im Jahr 2008 ahnte keiner welche Größe und Bedeutung das Festival zwölf Jahre später haben würde. Ich empfand das damals alles als sehr innovativ. Weg vom üblichen Trott.

Was magst Du an deiner Arbeit?

Früh aufstehen, grübeln und Lösungen finden. Ich mag es Brücken nach Zingst zu bauen, Inhalte zu gestalten und Entstandenes weiter zu entwickeln.

Was war Dein schönstes/schrecklichstes/ lustigstes Erlebnis während des Festivals?

Es ist immer schön, wenn es endlich soweit ist und man miterlebt wie sich Fotografie begeisterte Besucher auf Zingst freuen. Es ist manchmal schrecklich kompliziert, obwohl alle großen Dinge einfach sein können. Es ist auch schön wenn es vorbei ist.

Worauf freust Du Dich beim diesjährigen Umweltfotofestival »horizonte zingst« besonders?

Den Song „Lady hear me tonight” an der Strandlounge zu hören.

Bitte vervollständige den Satz: „Der Spirit of Zingst ist für mich….“

„…Halb Insel, halb Paradies.“

Nina Hesse

Fotoausstellungen/Buchverkauf +49 38232 165126 nina.hesse@zingst.de

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