„Nick Frank – Fragments“
08.03.2019

„Nick Frank – Fragments“

Der Fotograf Nick Frank zeigt eine subjektive Darstellung zeitgenössischer Architektur.  Im Mittelpunkt steht die Reduktion auf Formen, Farben, Strukturen oder Patterns.

Nachdem sich Nick Frank über Jahre hinweg in namhaften Werbeagenturen für renommierte Kunden für die visuelle Inszenierung von Werbekampagnen verantwortlich zeichnete, wechselte er im Jahr 2010 die Seiten, um seine Ideen künftig in eigenen Bildern auszudrücken. Wie in der Werbung geht es Nick Frank auch beim Fotografieren um Reduktion: Im Fokus stehen Gestaltungsmerkmale wie Formen, Farben, Strukturen oder Patterns. Störende Elemente werden entfernt.

FineArt - also künstlerische Aufnahmen - haben für Nick Frank den Weg in die Fotografie geebnet und waren lange Zeit Zentrum seines Schaffens. Angefangen hat das alles mit Bildern der Münchner U-Bahn-Stationen und wurde mit der Zeit zu einer Reise zu den U-Bahn-Stationen der Welt. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht also zeitgenössische Architektur, wobei es nicht um Dokumentation sondern um eine sehr subjektive Darstellung geht.

Nick Frank zeigt seine persönliche Sicht auf die Dinge, meistens kann er sich zum Zeitpunkt der Aufnahme schon vorstellen, wie das finale Ergebnis aussehen wird. Dabei sind seine Welten artifiziell und hinterlassen im besten Fall eine Fragestellung - was genau sehe ich hier gerade?

Die Reduktion auf die besonderen Gestaltungsmerkmale wirft diese Frage auf, ganz bewusst hervorgerufen durch eine gezielte Bildbearbeitung. In der Regel handelt es sich dabei um Seriendarstellungen progressiver Architektur-Fotografien europäischer Metropolen wie Valencia, Barcelona, Kopenhagen und Malmoe.Die gezeigten Bilder sind eine individuelle Zusammenstellung aus unterschiedlichen Werkserien (u.a. Candyland, Tomorrowland, Subways, North, space & beyond).

Die Arbeiten von Nick Frank werden vom 15.02.2019 bis 30.04.2019 in der Galerie des „Hotel Stone“ zu sehen sein.
Vernissage: 08.03.2019.

Partner der Ausstellung: Epson

 

Aufgeschrieben von Nina Hesse

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