Ray Collins - Shaka – Gute Welle
05.06.2018

Ray Collins - Shaka – Gute Welle

Ray Collins, der Rockstar unter den Fotografen des diesjährigen Umweltfotofestival »horizonte zingst«, zog mit seiner locker, freundlichen Art jeden in seinen Bann. Ein junger Mann, der sich durch die Konzentration auf seine Arbeit in den letzten sechs Jahren zu einem der angesehensten Wasser-Fotografen der Welt entwickelt hat, überzeugt nicht zuletzt durch sein sympathisches Auftreten in Verbindung mit einem umwerfenden Lächeln.

Der Profifotograf Ray Collins

Wer jetzt bei Ray Collins an einen ewig grinsenden Surfer Boy denkt, der irrt sich gewaltig. Es steckt wesentlich mehr dahinter: Disziplin, Fleiß und die uneingeschränkte Fokussierung auf sein Talent, das Meer lesen zu können, erlaubten es ihm seine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Der Ozean steht dabei im Vordergrund und wird es, laut Collins, auch immer tun. Eine seiner wesentlichsten Fähigkeiten, die zum Erfolg führte ist es, aus Schwächen etwas Positives zu generieren. Von dem Gefühl der Angst lässt er sich nicht lähmen, sondern verwandelt es in einen positiven Antrieb. Einer angeborenen Farbenblindheit liegt sein Fokus auf Strukturen zugrunde.

Diese Andersartigkeit des Sehens unterscheidet ihn letztendlich von allen übrigen Wasserfotografen und brachte den einmaligen, weltweiten Erfolg mit sich. Dass dieser Erfolg ihn eines Tages bis nach Zingst tragen würde, hätte Ray Collins wohl selber nicht für möglich gehalten. Es war eine große Ehre und Freude diesen charismatischen Fotografen auf dem 11. Umweltfotofestival »horizonte zingst« begrüßen zu dürfen.

Der Werdegang

Ray Collins hat an den entscheidenden Stellen in seinem Leben den richtigen Weg gewählt. Eine Knieverletzung im Jahr 2007 brachte ihn dazu in sich zu gehen, in sich hineinzuhören. Auf der Suche nach seiner Kreativität /Gabe fixierte er sich auf seine fortwährende Konstante – den Ozean! Daraufhin kaufte er sich seine erste Kamera und brachte seine beiden Leidenschaften zusammen: Den Ozean und die Fotografie. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, bald zierten die Fotos seiner surfenden Freunde die wichtigsten Surf-Magazine der Welt.
Die nächste entscheidende Wegkreuzung nahm er im Jahr 2012, ein zunächst radikal wirkender Schritt: sich von nun an nur noch ganz und ausschließlich den Wellen zu verschreiben. Im Vordergrund stehen dabei keine Postkartenmotive mit weißem Sand oder Palmen sondern eine andere Seite des Ozeans, eine wilde, raue und ungestüme. Zwei Jahre arbeitete er intensiv an seinem unverwechselbaren Ausdruck. Seine Bilder bearbeitet der Australier nicht nach, die Sonne gibt ihm das benötigte Licht, die Wolken fungieren als Softboxen. Wasser und Licht, mehr braucht es nicht für Ray Collins, um eindrucksvolle Porträts vom Ozean aufzunehmen. Seiner einzigartigen Handschrift verdankt er die Zusammenarbeit mit den Firmen wie: Apple,Nikon, Red Bull, LG, adobe, Lumas, National Geographic, welche seine Fotos für ihre internationalen Kampagnen einsetzten.

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