Ruth Eichhorn Schirmherrin Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2018
17.05.2018

Ruth Eichhorn Schirmherrin Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2018

Fotografie als Sprache - Ist Fotografie das bessere Esperanto – also keine künstliche, sondern eine gewachsene Form der internationalen Kommunikation? Ein herzliches Ja von meiner Seite. Mit jeder Mauer, die fällt; mit jedem Land, das sich öffnet, werden die Herausforderungen, eine gemeinsame Sprache zu finden, dringlicher.

Nie zuvor hat es eine Zeit gegeben, in der wir soviel Informationen verarbeiten mussten wie heute. Ein Erdbeben erschüttert China – ein Foto zeigt am schnellsten das Ausmaß und den Schrecken. Die fortschreitende Vermüllung der Ozeane – Fotos zeigen auf unterschiedliche Art die apokalyptische Katastrophe. Ein journalistisches Foto kann uns berühren und gleichermaßen eine künstlerische Interpretation, genau wie eine poetische Betrachtung oder eine Fakten aufzeigende Dokumentation.

So wie Worte sich in ein Gedicht, einen Essay oder eine investigative Reportage fügen – so haben Fotografen rund um die Welt immer wieder viele mögliche Ausdrucksformen erarbeitet. Heute gibt es in fast jedem Land der Welt herausragende Fotografinnen und Fotografen, die ihre Geschichten geographisch unabhängig erzählen können und wollen und die miteinander konkurrieren, denn deren Kreativität und Innovationen sind der Motor für die Suche nach individuellen Bildsprachen. Unser Kosmos wird spannender, unsere Horizonte weiter. Fotografie ist Fernglas und Mikroskop zugleich. Die Fotografie ist lebendiger als je zuvor.

Ruth Eichhorn Schirmherrin Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2018

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