Vernissage am 27.05.2018, 11:30 Uhr, Jürg Stauffer „Strandgut“ Epson Digigraphie Galerie
29.05.2018

Vernissage am 27.05.2018, 11:30 Uhr, Jürg Stauffer „Strandgut“ Epson Digigraphie Galerie

Epson suchte für seinen Wettbewerb Fotos engagierter Fotografen in den Themenblöcken »Architektur und Natur«, »Natur abstrakt« und »Nachhaltigkeit«. Der Gewinner im Thema „Natur abstrakt“ ist der Schweizer Jürg Stauffer mit „Strandgut“, der zum Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2018 seine Arbeiten präsentieren durfte.

Henning Ohlsson, Geschäftsführer der Epson Deutschland GmbH, und CSR-Direktor für die Region EMEAR (Europa, Naher Osten, Russland), freute sich mit den Arbeiten von Jürg Stauffer auch das Thema Nachhaltigkeit, was bei Epson lange Tradition hat, präsentieren zu können. Die Jury des Epson-Wettbewerbes bestehend aus Eberhard Hess von PHOTO International, Ruth Eichhorn, Schirmherrin des Umweltfotofestivals, Frank Stöckel, BFF, Henning Ohlsson, Epson und Klaus Tiedge, Kurator hatte die Qual der Wahl. Aus ca. 200 eingesendeten Ausstellungskonzepten wählten die Serie „Strandgut“ aus der Kategorie „Natur abstrakt zum ersten von insgesamt drei Gewinnern des Wettbewerbs.

Die Jury des Epson-Wettbewerbes bestehend aus Eberhard Hess von PHOTO International, Ruth Eichhorn, Schirmherrin des Umweltfotofestivals, Frank Stöckel, BFF, Henning Ohlsson, Epson und Klaus Tiedge, Kurator hatte die Qual der Wahl. Aus ca. 200 eingesendeten Ausstellungskonzepten wählten die Serie „Strandgut“ aus der Kategorie „Natur abstrakt zum ersten von insgesamt drei Gewinnern des Wettbewerbs. Der Schweizer Fotograf Jürg Stauffer beschäftigt sich eigentlich mit Archäologie und Landschaft. Bei einem Aufenthalt in Sansibar, dem Wandern am weiten feinsandigen Strand, entdeckte er verborgene Fragmente fast nicht erkennbarer Objekte. Bei näherer Betrachtung sah er: Plastikmüll. So ästhetisch wie es seinem Auge erschien, so bildete er diesen Müll auch ab, ohne neu zu arrangieren. Einfach den Zufallsfund, die kleinen Spuren des angeschwemmten Abfalls im Sand in besonderen Abschnitten im Bild festhaltend.

Vernissage der Fotoausstellung "Strandgut“ Epson Digigraphie Galerie

Henning Ohlsson als eloquenter Laudator sagte dazu: „Der Blick des Fotografen entscheidet über das perfekte Bild – er macht den Unterschied. Ein solches Bild exzellent zu drucken, ist unsere Aufgabe, die wir mit dem Druckverfahren Digigraphie auf besonders herausragende Art und Weisemeistern. ‚Printed by Epson‘ ist ein Qualitätsmerkmal und macht den Unterschied, wenn es darum geht, das Bild aufs Papier zu bringen:“ Die grafisch anmutenden Arbeiten werden auf mattem Büttenpapier präsentiert – perfekt, zart, an die Zerbrechlichkeit des Planeten gemahnend.

Die Jurybegründung: Plastik am Strand ist vielerorts ein Thema. Der Fotograf inszeniert die Objekte aber überraschend und auch ungesehen, sie sind eher verfremdet, nicht sofort als Müll erkennbar, wirken zweidimensional, eher malerisch und sehr grafisch. Die Bilder der Serie erhalten so etwas Ästhetisches, was einen als Betrachter im Moment der Erkenntnis schockiert. Genau dann schaut man natürlich mit Erstaunen genauer ein zweites Mal hin.

Zur Vernissage „Strandgut“ zog es viele, viele Gäste in die Epson Digigraphie Galerie Zingst. Kurator Klaus Tiedge begrüßte bei fast hochsommerlichen Temperaturen die Besucher „in der schönsten Sauna der Welt, in der sogar schöne Bilder hängen“. Einhellige Meinung. „Es hat sich gelohnt!“ Die Ausstellungen der beiden weiteren Gewinner, von Claudio Verbano und Matthias Weber finden im Herbst 2018 bzw. Frühling 2019 in Zingst statt. Weitere Informationen hierzu werden vor den Ausstellungen bekanntgegeben.

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