Young Professionals Trinationales Studentenprojekt beim Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2018
31.05.2018

Young Professionals Trinationales Studentenprojekt beim Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2018

Das Projekt „Young Professionals“ startete in altbekannter Struktur: 5 Studierende und ein Dozent aus 3 Ländern (Deutschland, Frankreich, Lettland) wurden im März zu einem 3-tägigen Workshop nach Zingst eingeladen, um ein gemeinsames Thema (Humans and the Sea) fotografisch zu beleuchten.

Trotz dieser jährlich gleichbleibenden Struktur, ist jedes Jahr anders, ist jedes Jahr eine Herausforderung. Denn zum Gelingen des Projektes tragen viele Details und besonders die zwischenmenschlichen Aspekte bei. Wir hatten dieses Jahr das große Glück, dass alle drei Dozenten auch sehr gute Pädagogen waren, ihre Studenten/innen unterstützten wo es nötig war und an den richtigen Stellen Freiräume ließen. Es gab kein Konkurrenzdenken, kein Leistungsdruck oder Egoausläufer.

Die Teilnehmer, selbst die jüngsten, haben sich gegenseitig offen, tolerant und respektvoll behandelt. Das ist schon auch ein bisschen mit Glück verbunden bei 18 Teilnehmern. Natürlich steht am Ende das Zeil einer gelungenen Ausstellung, aber ein absolut tragender Gedanke des Projektes, ist die Zusammenführung der Länder, Universitäten, Menschen in einem friedlichen, kreativen Prozess und das hat dieses Jahr extrem gut geklappt. Darüber freuen wir uns sehr!

Vernissage Young Professionals 2018 in Zingst

Projekt „Young Professionals“ - von einander lernen

Wir unterstreichen diesen gemeinschaftlichen Gedanken auch in der Ausstellungsgestaltung. Zum Beispiel gibt es unter den einzelnen Bildern nur die Namen der Autoren und keine Länderkürzel oder andere Unterscheidungen. Auch die Größe und die Rahmung ist bei allen Arbeiten gleich, um niemanden hervorzuheben und so eine Wertigkeit zu vermeiden. Denn man darf nicht vergessen, die Teilnehmer sind aus den unterschiedlichsten Gebieten der Fotografie, für einige war das freie Arbeiten an einem Thema eine absolut neue Erfahrung.

Die Studierenden sind außerdem aus den unterschiedlichsten Semestern, haben die verschiedensten Erfahrungen und Lebensumstände. Einige haben noch nie zu vor ausgestellt, konnten diesbezüglich noch kein Selbstbewusstsein aufbauen und werden das erste Mal mit dem Feedback einer Besucherschaft konfrontiert, was nicht immer leicht ist, auch da müssen die Dozenten und wir klären und vermitteln und auch das hat dieses Jahr einfach wunderbar funktioniert. Ich sehe einfach, dass die Erfahrungen aus den letzten Jahren sehr geholfen haben das Projekt immer weiter zu verfeinern und jetzt nach 6 Durchläufen sind wir an einem Punkt angekommen, der so cremig ist, dass sich bei mir im Kopf eigentlich schon wieder Ideen entwickeln, was man in den kommenden Jahren anspannenden Aspekten hinzufügen könnte. Auf zu neuen Abenteuern!

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