Gastland Frankreich – »Vive la France«

Gastland Frankreich – »Vive la France«

Termin
26.05.2018 - 16:00
Ort
Hotel Vier Jahreszeiten
Partner
Epson

In jedem Jahr begrüßt das Umweltfotofestival ein Gastland, das sich durch repräsentative Bilder namhafter Fotografen in Zingst darstellt. 2018 bereichert Frankreich das Fotofestival: Die Ausstellung präsentiert Arbeiten aus ganz verschiedenen Bereichen der Fotografie. Unter der Projektleitung des Galeristen Peter Konschake und seiner Assistentin Ramona Czygan zeigt die Ausstellung ganz bewusst sehr verschiedene Bereiche der französischen Fotografie.

Die sechs französischen Fotokünstler der Gastlandausstellung sind mit Ausschnitten aus je zwei Serien vertreten. Christine Mathieu inszeniert historische Kopfbedeckungen aus Sammlungen der Textilmuseen der Normandie in mystischer Anmutung. Vor dunklem Hintergrund isolierte sie diese ehemals traditionellen Kopfbedeckungen und erinnert an Dörfer der Vergangenheit, Riten und Gegenstände der Vorfahren. Die Künstlerin präsentiert eine weitere Fotoserie »Sous la neige«, die ebenso schön, wie bedrückend ist. Francois Delebecques präsentiert in der Ausstellung neben klassischen, weiblichen Akten und humorvollen Selbstinszenierungen, auch seine preisgekrönte Aktserie »La Torera«, in der eine weibliche und stolze Torera in erotischen Posen ihr Tuch schwingt. Alain Cornu überrascht mit zwei Serien, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Seine ruhigen, poetischen Baumporträts erinnern an die Melancholie der historischen Romantik. Dazu im Kontrast steht seine zweite Serie »Repetitions«, die formalästhetisch von der amerikanischen Pop-Art, der deutschen Neuen Sachlichkeit inspiriert ist. Die Arbeiten von Jean-Christophe Ballot bewegen sich zwischen Fotografie und Dokumentarfilm. Alle seine Projekte sind raumbezogen: die der Städte, die Stadtlandschaft und Architektur; die der Häfen, die Grenzen, die Orte der Erinnerung oder die geistigen Orte. Guillaume Colrat arbeitet im Grenzbereich zwischen Fotografie und Grafikdesign. Durch die Technik der Fotomontage oder 3D-Modellierung, ist es seine Absicht, Wahrnehmung und Vorstellungskraft in Frage zu stellen. Für »A Push Towards The West« reiste Mathias Zwick, ein junger, engagierter Reportagefotograf und Skateboarder in den Iran, um dort die Skateboard-Szene zu dokumentieren. Die Serie »Day after Day« gibt Einblick in Zwicks Straßenfotografie-Tagebuch. Tag für Tag hat er seine Kamera dabei, achtet auf das Licht, die Architektur, lustige Details und darauf, wie die Menschen mit all diesen Elementen umgehen. »Ein überraschendes Theaterstück, das nie endet.«

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