Behind the Arctic Science – Klimaforschung am Ende der Welt

Behind the Arctic Science – Klimaforschung am Ende der Welt

Termin
24.05.2019 - 10:00 Uhr bis 28.02.2020 - 10:00 Uhr
Ort
Max Hünten Haus
Partner
Epson
Filmolux Deutschland GmbH

Das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven ist führend in der Erforschung der Polarregionen. Esther Horvarth begleitet als Fotografin und Bildredakteurin die Forschungsarbeiten mit größter Intensität und aussagekräftigen Fotografien. Die grandiose Schönheit polarer Landschaften mit faszinierenden Strukturen und einer geradezu magischen Farbigkeit der unterschiedlichen Lichtsituationen wird in den ausgewählten Fotografien sichtbar.

Als Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung arbeitet das Alfred-Wegener-Institut vor allem in den kalten und gemäßigten Regionen der Welt. Gemeinsam mit zahlreichen nationalen und internationalen Partnern ist das AWI daran beteiligt, die komplexen Prozesse im „System Erde“ zu entschlüsseln. Das ist die Erkenntnis: Unser Planet steckt in einem tiefgreifenden Klimawandel. Die Polargebiete und Meere verändern sich. Gleichzeitig spielen sie eine zentrale Rolle im globalen Klimasystem. Die Fragen, auf die es Antworten zu finden gilt, lauten: Wie entwickelt sich der Planet Erde weiter? Beobachten wir kurzfristige Schwankungen oder langfristige Trends? Schon immer war die Polar- und Meeresforschung eine faszinierende wissenschaftliche Herausforderung. Heute ist sie auch ein Stück Zukunftsforschung.

In dieser Ausstellung dokumentiert Esther Horvarth die Arbeit der Wissenschaftler und das „alltägliche“ Leben in den Forschungsstationen mit hochinteressanten Bildern, die bisher ungesehene Einblicke gewähren. Wer immer den Klimawandel noch nicht zur Kenntnis genommen hat, dem wird hier  augenfällig die Intensität der Suche nach wissenschaftlichen Beweisen gezeigt, um zu ergründen,  wie es um die Erderwärmung bestellt ist. Kaum eine Region der Erde hat sich seit der Mitte des vergangenen Jahrhunderts so stark erwärmt wie die Arktis. Die Lufttemperatur ist hier doppelt so schnell gestiegen wie im globalen Durchschnitt. Am deutlichsten zeigen sich die Folgen dieser Erwärmung an der stetig schwindenden Meereisdecke. Wissenschaftler vermuten, dass diese in weniger als 40 Jahren im Sommer fast eisfrei sein könnte. Einigen Bewohnern des Arktischen Ozeans eröffnet das schmelzende Meereis neue Möglichkeiten, für viele andere jedoch verschwindet das Fundament ihres Lebens. Das heißt, der Klimawandel stellt schon jetzt ein bewährtes System hochspezialisierter Tiere und Pflanzen vor große Herausforderungen. Mit steigender Wassertemperatur wandern zum Beispiel mehr Arten aus dem Süden in den Norden und machen dessen Bewohnern den Platz streitig. Wo aber sollen die Alteingesessenen hin? Rückzugsmöglichkeiten in noch kältere Regionen gibt es so gut wie nicht. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts untersuchen seit mehreren Jahrzehnten, wie sich das Ökosystem des Akrtischen Ozeans verändert.

Multivisionsshow: 26.05.2019 | 20:00 Uhr

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