»Superlative – Made in Germany«

»Superlative – Made in Germany«

Termin
26.05.2018 - 16:00
Ort
Vier Jahreszeiten Zingst
Partner
Epson
Olympus
Geo Magazin

Größer, höher, effektiver, schneller, mehr – das Streben nach Superlativen ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft, der der Fotograf Christoph Morlinghaus mit seiner analogen Großbildkamera seit knapp zwei Jahren auf der Spur ist: Gemeinsam mit der Hamburger Agentur fotogloria arbeitet er an dem Projekt »Superlative – Made in Germany«, das im Ergebnis einen aktuellen fotografisch-künstlerischen Blick auf den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Stand Deutschlands wirft.

Ob die Sektionsmontage des größten Passagierflugzeugs der Welt, die erfolgreichste Nachrichtensendung Europas, das größte Gewächshaus oder der schnellste Supercomputer Deutschlands – das Projekt war für einen differenzierten und facettenreichen Blick bei Unternehmen und Institutionen aus den verschiedensten Bereichen zu Gast. So öffnete etwa Airbus in Hamburg ebenso die Türen wie die Meyer Werft in Papenburg, der Dom Trier ermöglichte einen Blick und das Essener Kino Lichtburg gleichermaßen, in den Eingeweiden des Frankfurter Flughafens wurde genauso fotografiert wie im Müllbunker der AVG in Köln. Die Idee zu »Superlative – Made in Germany« ist 2016 im Dialog mit der Hamburger Agentur fotogloria entstanden und seit dem Startschuss für das Langzeitprojekt im Sommer des selben Jahres wurden dafür rund 14.000 Kilometer kreuz und quer durch Deutschland gefahren, mehr als 500 Farbnegativfilme im Format 8x10‘‘ belichtet und viele Liter Fotochemie verbraucht. Die Arbeitsaufteilung des Projektes indes ist Teamarbeit: Bei beim Fotografen Christoph Morlinghaus liegt alles, was unmittelbar mit der Aufnahme zu tun hat, wie entwickeln, scannen, bearbeiten und die Ausstellungsvorbereitungen. Edda Fahrenhorst von fotogloria übernimmt Organisation, Koordination, Textarbeit, Kommunikation, bis hin zu der gesamten Administration. Und dann gibt es natürlich noch die Projektdokumentation, die Raphael Janzer und Mike Gamio fotografieren und filmen. Für die Superlative eingesetzt wird die schwere Großformatkamera Sinar P2 und das wirft die Frage an den Fotografen auf: Wieso fotografieren sie analog und das auch noch mit einem vermeintlich fotografischen Dinosaurier? Seine Antwort: »In meinen Bildern versuche ich immer, die größtmögliche Perfektion zu erlangen, natürlich auch in technischer Hinsicht. Und die ist meiner Meinung nach nur mit der Fachkamera auf 8x10‘‘ Film möglich«. In Zingst werden alle »Superlative – Made in Germany« das erste Mal in einer Ausstellung gezeigt.

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