»Täglich Brot« – was Kinder aus aller Welt essen

»Täglich Brot« – was Kinder aus aller Welt essen

Termin
18.05.2018 - 10:00
Ort
Postplatz II
Partner
Epson
Filmolux Deutschland GmbH
Geo Magazin

Curry oder Chips, Gemüse oder Industriezucker, Fast Food oder selbst gekocht: Der US-amerikanische Fotograf fotografiert Kinder aus verschiedenen Ländern und Kulturen und was sie in einer Woche essen. Die Ausstellung ist in Medienpartnerschaft mit dem Magazin GEO entstanden, sie zeigt einen bunten, vergleichenden Blick auf die unterschiedlichsten Lebensweisen und setzt sich gleichzeitig kritisch mit dem Thema Ernährung auseinander.

Der kalifornische Fotograf Gregg Segal hat in seinem Langzeitprojekt »Daily Bread« Kinder aus mittlerweile sieben verschiedenen Ländern gebeten, ihre Mahlzeiten aus einer Woche zu dokumentieren und sie dann mit den unterschiedlichsten Lebensmitteln zusammen in Szene gesetzt. Welches Kind isst viel Brot, steht Obst auf dem Speiseplan oder doch mehr Junk Food? Welches Kind mag Pizza und welches liebt Karotten? Ist die Ernährung in Deutschland der der USA ähnlich? Worin unterscheidet sich das indische Essen von dem aus Frankreich? Mit viel Leidenschaft geht der Fotograf diesen Fragen nach. Die aufwendig inszenierten Bilder entstehen im Studio: Zuerst müssen alle Mahlzeiten reproduziert werden. Üblicherweise fotografiert er an einem Tag vier Kinder im Studio, das sind 84 Mahlzeiten. An den vier Aufnahmen arbeiten nonstop drei Köche und Foodstylisten bis zu 20 Stunden am Tag. Seine Kamera bringt Gregg Segal drei Meter über dem Motiv an. Die Vogelperspektive erlaubt es, die gesamten Lebensmittel einer ganzen Woche gut sichtbar zu positionieren, damit auch ganz einfach zwischen gesundem und ungesundem Essen unterschieden werden kann. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Farbigkeit der Lebensmittel, um den Nähwerte jedem jener hervorzuheben. Der Betrachter ist aufgerufen, ganz genau hinzuschauen, sein eigenes Wissen um Lebensmittel und Ernährung auf den Prüfstand zu stellen und neben der ansteckenden Fröhlichkeit, die die Bilder ausstrahlen auch einen kritischen Gedanken zuzulassen. Über die Intention seiner Bilder sagt der Fotograf: »Oberflächlich betrachtet mache ich einfach schöne Bilder. Das ist Absicht, denn sie sollen ästhetisch sein und den Betrachter sofort in den Bann ziehen. Und wenn ich erstmal die Aufmerksamkeit habe, dann erst bemerkt der Betrachter, was die Kinder tatsächlich essen, ein kritischer Blick bleibt nicht aus.«

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