»Urkraft des Meeres«

»Urkraft des Meeres«

Termin
18.05.2018 - 10:00
Ort
Seebrücke Zingst
Partner
Epson
Filmolux Deutschland GmbH
Photographie – Das Magazin

Der Australier Ray Collins fotografiert Wellen als Kunstwerke. Die »Urkraft des Meeres« wird sichtbar in seinen imposanten Fotografien. Die Bilder des Fotografen finden weltweite Beachtung und wurden in führenden Zeitschriften der USA, Australiens, Europas und Japans veröffentlicht.

Ray Collins zeigt in seinen Bildern seine tiefe Liebe und Verbundenheit zum Ozean auf eine ungesehene Weise. Damit möchte er auf die Verletzlichkeit der Ozeane aufmerksam machen: »Wir müssen besser mit ihm umgehen, wir leben schließlich eher auf dem »Planet Ozean« als auf dem »Planet Erde.« Ray Collins fotografiert nichts als Wasser, das aber macht er in einer sehr dramatischen Form. Jedes Bild zeigt eine neue Perspektive auf einen Ort, den alle kennen, aber den bislang kaum jemand als so unmittelbare und bereitwillige Kunstform betrachtet hat. Sein Thema ist die betörende Gestalt der Wellen. Er schafft es, das Wasser für einen Moment seiner fließenden Natur zu berauben, das Einfrieren dieser vergänglichen Beziehung zwischen Wasser und Licht ist für Collins Fotografie Antrieb und Inspiration zugleich. Obwohl die Wassermassen machtvoll und imposant aussehen, ist der Ozean für ihn wie ein zartes Juwel. Ray Collins hofft, die Diskussionen darüber anzustoßen, was man im Umgang mit den Meeren alles besser machen könnte. Die Geschichte dieses innovativen Wasserfotografen ist bemerkenswert und voller Extreme. Einmal der Werdegang vom Hobbyfotografen und ehemaligem Bergarbeiter hin zum Vollzeitprofi. Dazu kommt Collins angeborene Farbenblindheit, die ihn dazu brachte, sich auf Formen und Strukturen zu konzentrieren. Seine Motive, die wie Schnappschüsse erscheinen, gehen aber sowohl kompositorisch als auch technisch weit darüber hinaus. Seine Bilder bedürfen teilweise akribischer Vorbereitung, jahrelange Erfahrung sowie die intuitive Fähigkeit, das Meer »lesen« zu können, sind für den Fotografen der Schlüssel. Die Weichen für seine berufliche Zukunft sind damit eindeutig gestellt. Sein Credo: »Der Ozean jedenfalls wird immer im Mittelpunkt stehen, wird immer die Essenz sein und die Hauptrolle in meiner Arbeit spielen.« Diese Ausstellung entstand in der Zusammenarbeit mit dem Magazin PHOTOGRAPHIE.

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