Uli Kunz
Leidenschaft Ozean

Uli Kunz

Naturfotograf

Uli Kunz, Jahrgang 1975, wuchs im baden-württembergischen Kehl am Rhein auf. Als Teenager machte er verschiedene Tauchscheine und entdeckte seine Liebe zum Meer. 1997 zog er nach Kiel, um Meereskunde und Zoologie an der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu studieren. Als Student kaufte er sich auch seine erste Unterwasserkamera – eine gebrauchte analoge „Nikonos“. Die hütet er bis heute wie einen Schatz, obwohl er längst nur noch digital fotografiert. Fortan absolvierte er keinen Tauchgang mehr ohne Kamera. 2004, das Diplom in der Tasche, hängte Uli Kunz noch die Ausbildung zum Forschungstaucher dran. Es folgten unter anderem Einsätze für die CAU, das GEOMAR Helmholtz-Zentrum, das Meeresmuseum OZEANEUM und das Alfred-Wegener-Institut, überwiegend in Ostsee, Nordsee und Nordatlantik.

Zwischen 2010 und 2014 verbrachte er jeden Sommer in der Arktis und jeden Winter in der Antarktis: An Bord kleiner Kreuzfahrtschiffe jobbte er als wissenschaftlicher Reiseleiter, hielt erste Fotovorträge. Dabei entdeckte ihn eines Tages der damalige Schirmherr des Umweltfotofestivals »horizonte zingst«, lud ihn ein, und Kunz präsentierte erstmals eine Multivisionsshow vor großem Publikum. Dabei entpuppte er sich als unterhaltsamer Erzähler mit Charme und Witz. Indes veröffentlichten auch Magazine wie GEO, National Geographic und bild der wissenschaft seine Bilder gern. 2013 gründete Uli Kunz mit vier Freunden die Firma Submaris, die Tauchprojekte für Wissenschaft und Medien anbietet. Zwischen den Forschungseinsätzen tauchte das Team unter anderem für Terra X und einen Kieler Tatort ab. 2016 wirkte Kunz als Unterwasserfotograf bei einer Nordsee-Expedition von Greenpeace mit. Dabei entstand die Idee, gemeinsam mit einer Live-Reportage auf Tour zu gehen.

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