Pottwal gestrandet - neben der Zingster Seebrücke
25.05.2018

Pottwal gestrandet - neben der Zingster Seebrücke

nur einige Meter von der Seebrücke Zingst entfernt liegt ein ungefähr 17 Meter großer Pottwal.

Fassungslose Urlauber alarmierten den Geschäftsführer der Kur- und Tourismus GmbH Peter Krüger, dass am Strand, eigentlich mitten im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ein riesiger Kadaver liegt. Unmittelbar danach trafen Wissenschaftler ein, die in weißen Anzügen und mit Schutzmasken das Tier untersuchen. Weitere Informationen folgen später.

Sensation in Zingst: Pottwal am Ostseestrand

Wer am Freitag, den 25.05.2018 oder die folgenden Festivaltage bis zum 03.06.2018 am Zingster Ostseestrand inmitten des Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft spazieren geht, erblickt ein überraschendes Bild – nur einige Meter von der Seebrücke entfernt ist ein ca. 17 Meter großer Pottwal gestrandet und es untersuchen Wissenschaftler in weißen Anzügen und Schutzmasken den Kadaver des Tieres. Passanten bleiben fassungslos stehen. ...

Niemand kann es so wirklich glauben, – aber irgendwie tun sie es dann doch. Am Ende zeigt sich: Der Wal ist nicht echt. Es ist ein Kunstobjekt.

Zingst hat sich entschlossen gemeinsam mit OLYMPUS und dem Autohaus Neu diese Aktion zum Umweltfotofestival »horizonte zingst« zu präsentieren und somit das Thema des Festivals zu vertiefen.

Die Aktion des internationalen Künstlerkollektivs „Captain Boomer“ im Rahmen des Umweltfotofestivals »horizonte zingst« sorgt für viel Aufsehen. Der aus recycelten Plastik bestehende Wal wurde mit Hilfe des Teams vom Bauhof Zingst und der Firma Döring mit großem Radlager und 16-Tonnen-Bagger an das Strandufer gelegt. Schauspieler in weißen Overalls geben sich als Forscher der fiktiven „International Whale Organisation“ aus und verstärken dadurch den Eindruck, dass es sich dabei wirklich um einen echten Wal handelt. Der von belgischen Künstlern gestaltete 17 Meter lange Wal soll auf das Umweltfotofestival »horizonte zingst« mit seinen Themen zum Klimawandel, der Plastikvermüllung in den Meeren, deren Folgen und den sichtbaren Naturveränderungen aufmerksam machen. Wir möchten mit der Skulptur Touristen und Einwohner gleichermaßen überraschen und erstaunen.

Seit zehn Jahren taucht der Wal immer wieder in verschiedenen Großstädten so in Paris, London und Warschau auf und lässt die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwimmen. Der Pottwal spricht jeden an, unabhängig von seinem sozialen oder kulturellen Hintergrund. Wichtig ist der Ort, an dem sich alle treffen. „Die Strandung hat eine wichtige pädagogische Dimension. Zusammen mit echten Wissenschaftlern liefern wir reichlich Informationen über Pottwale und warum sie am Strand sind. Das Publikum erlebt eine wissenschaftliche Präsentation. Diese realistische Aufmachung und die teils heftigen Reaktionen sind nötig, um Aufmerksamkeit für dieses Anliegen zu bekommen.“ so Captain Boomers Kollektiv.

Über Collective Captain Boomer

Das Collective Captain Boomer wurde 2008 gegründet und hat seinen Sitz in Antwerpen, Belgien. Es ist eine Gruppe von Künstlern und Wissenschaftlern, die große Aktionen in verschiedenen europäischen Städten durchgeführt haben, um Menschen auf das Thema Umweltschutz aufmerksam zu machen und dafür zu sensibilisieren. Sie arbeiten oft mit Festivals und anderen Kunstgruppen zusammen. Die Shows erkunden die Grenzen zwischen Fiktion und Realität und sind vollständig ortsbezogen. Das Publikum und der Ort werden Teil der Performance. Die Arbeit setzt sich mit der lokalen Kultur und dem Erbe auseinander und thematisiert die Verbundenheit mit Natur und Tradition und den Kämpfen des Individuums. Capitain Boomer ist absichtlich sensationell, setzt auf einen Wow-Effekt und fordert Menschen heraus, Stellung zu beziehen. Sie versuchen, eine ganze Gemeinschaft einzubeziehen, eine Reihe von Emotionen zu provozieren und Menschen miteinander in Kontakt zu bringen. Manchmal denken die Menschen, dass es lustig ist und die Protagonisten versuchen, diese beruhigende Illusion nicht zu stören. Wesentlich bei dieser Aktion ist die Einbettung in das Umweltfotofestival und den korrespondierenden Ausstellungen mit Themen rund um die Meere, um Überflutungen, bedrohter Tierwelt, Klimawandel – präsentiert von einer Riege internationaler Fotografen, die sich mit ihrem Engagement neben Collective Captain Boomer stellen.

Künstlerischer Leiter: Bart Van Peel Produzent: Stijn Doggen Bildhauer Wal: Zephyr Wildlife (Dirk Claesen und Hedwig Snoeckx) Kostüme und Requisiten: Beata Zaleszczyk Grafikdesign: Jelle Doggen Schauspieler: Tim Van Noten, Koen Van Noten, Klaus Nemelka, Sarah Nemelka, Jelle Doggen, Jonas Leemans, Stan Vangheluwe, Ole Wulfers, Veronika Schumacher, Julia Riedhammer, Leen Malschaert

Simone Marks

Presse und Öffentlichkeitsarbeit +49 38232 172120 Simone.Marks@Zingst.de

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